Frank und Stefan Kröhnert von comrocket sitzen auffällig oft in Hajos Büdchen. Nicht, weil der Kaffee dort besonders gut wäre. Sondern weil sie wieder Kunden gesehen haben, die eigentlich richtig was können, aber im Internet wirken wie ein Büdchen ohne Licht, ohne Schild und mit zugezogener Rollade. „Hajo“, sagt Frank, „die haben ein gutes Angebot, gute Leute, gute Arbeit. Aber keiner findet sie.“ Stefan nickt schwer. „Und wenn man sie findet, versteht man nicht sofort, warum man da anrufen soll.“ Hajo guckt die beiden an, stellt zwei Kölsch hin und sagt: „Jungs, dann sind die nicht unsichtbar. Die stehen nur digital im Keller und wundern sich, warum keiner klingelt.“ Genau das ist digitale Unsichtbarkeit: Wenn Google, KI und echte Menschen an einem Unternehmen vorbeilaufen, obwohl es eigentlich die Lösung hat. comrocket nennt die Gegenmittel: SEO, GEO und Mensch. Hajo nennt es einfacher: „Erst muss der Kunde euch finden. Dann muss er euch kapieren. Und dann darf er nicht denken: Wat soll dat denn?“
